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Tagesmütter öffnen ihre Türen

Göttinger Tagesmütter geben Enblick in ihre Arbeit

Kennen Sie die Arbeit einer Tagesmutter?

Am 25. März öffnen Göttinger Kindertagespflegestellen im Stadtgebiet ihre Türen. Eltern und Interessierte sind herzlich eingeladen, die einzelnen Kindertagespflegestellen zu besichtigen. Die Tagesmütter stellen ihre Räumlichkeiten, Tagesabläufe und Aktivitäten mit den Kindern vor und erläutern in Kurzform, welche pädagogischen Konzepte sie umsetzen. Alle Besuchszeiten und Orte sowie nähere Informationen zu der familiennahen Betreuungsform Kindertagespflege finden Interessierte unter 

www.kindertagespflege-goe.de

Tiernachwuchs am Kehr

Frischlinge1Es sprießen die Krokusse und die ersten Osterglocken, die Sonne lässt sich auch langsam mehr sehen und lädt zum Spielen draußen ein, und es gibt Tiernachwuchs am Kehr. Im dortigen Wildgehege sind bereits im Februar die ersten Frischlinge zur Welt gekommen und können dort zusammen mit ihren Eltern und Rehen bewundert werden. Mehr Infos zu den Göttinger Wildschweinkindern gibt es hier!

 

Osterferienprogramm im Zoologischen Museum 

Ihr seid in den Osterferien hier? Während der Osterferien bietet das Zoologische Museum der Universität Göttingen wieder ein Ferienprogramm mit Veranstaltungen für Kinder.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitte unbedingt anmelden:
Tel. 39 5463/-5455 oder per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Die Anmeldung gilt nur nach Bestätigung!

Die Kosten pro Kind und Aktion betragen 3 €.

Mi 12.04.2017, 10.00 Uhr

Elefanten – sensible Dickhäuter

Was fasziniert uns an den größten Landsäugetieren der Erde? Sind sie wirklich so schlau und vergessen nie? Was gibt´s da noch außer Stoßzähnen und Rüssel?
 Ab 6 Jahre, Dauer ca. 1,5 Std.


Mi 19.04.2017, 10.00 Uhr

Enten -  ganz besondere Wasservögel

Enten kennt doch jeder – oder?
Ab 8 Jahre, Dauer ca. 1,5 Std.

 

Kindernachmittag in der Ethnologischen Sammlung

Kleiner Kranich, großer Tiger: Was ist eigentlich Kung Fu?

Beim März-Kindernachmittag in der Ethnologischen Sammlung der Universität Göttingen (Theaterplatz 15) dreht sich alles um das Thema Kung Fu, dem Ursprung vieler asiatischer, vor allem chinesischer, Kampfkunstarten.
Wer die Filme „Kung Fu Panda“ gesehen hat, kennt sicherlich auch die Freunde des verfressenen Panda Po: Tigress, Crane, Monkey, Mantis und Viper. Diese Filmfiguren gehen auf einige der Tierstile des Shaolin Kung Fu zurück, die sich durch eine ganz bestimmte Haltung und Bewegungsform auszeichnen. Dazu gehören auch der kleine Kranich und der große Tiger.
Kinder ab 6 Jahren können am 11. März, zwischen 14.30 und 16.30 Uhr, etwas über die Inhalte dieser bekannten Kampfkunst lernen: Was heißt Kung Fu überhaupt? Wo kommt es her? Wer übt es aus und warum?
Mit diesen Fragen im Sinn lernen wir gemeinsam mehr darüber, dass nur Übung den Meister macht und die Bewegung des Körpers auch auf unser Denken und Handeln Einfluss nehmen kann.

Anmeldungen sind erforderlich und werden bis 9. März unter der E-mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  oder der Tel. 0178-3525813 entgegen genommen.

 

 

 

Wald und Abenteuer im TreeRock - Abenteuerpark Hochsolling

TreeRockDie Sonne zeigt sich immer mehr und man kann wieder an Frühjahrsunternehmungen dnken. Ein lohnender Ausflug und ein echtes Abenteuer für die ganze Familie ist der Hochseilgarten TreeRock im Solling, eine knappe Autostunde von Göttingen entfernt. 83 Kletterstationen in unterschiedlichen Schwierigkeitsgeraden befinden sich auf dem idyllischen Gelände sowie der Kinderkletterpark MiniRock für Kinder ab 3 Jahren. Auch Kindergeburtstage können im TreeRock zum echten Naturerlebnis werden. Im April 2017 startet die neue Saison! Mehr Infos hier!

 

 

 

 

Die Kinderzimmerkolumne im März

Über den Mut ohne Verpflegung ins Theater zu gehen

Liebe Eltern,

Ende Februar war ich bei den wunderbaren Figurentheatertagen. Im Göttinger Kino-Theater Lumière wurde vom Buchfink-Theater die „Blattwinzlinge“ gespielt, für Kinder von 4-6 Jahren. Da stelle ich mich moralisch darauf ein, dass es Zwischenrufe gibt, mal eine/r aufs Klo muss, mal beruhigt werden muss, all so was... Habe ja selbst ein Kind dabei und weiß nur zu gut, was so alles sein kann. Deswegen lächle ich auch erst einmal milde, als sich eine schwer bepackte Mutter mit einem ca. 3jährigen Kind erst beinahe schmerzhaft an mir vorbeiquetscht, um dann nach 2 Minuten schon wieder aufzustehen weil „Tanja“ (seltsamer Name für ein Kind heute) noch irgendetwas draußen vergessen hat. Ich gebe mich weiterhin verständnisvoll, als das Kind dann wieder sitzend nach seinem Kuscheltier sucht und mehrmals laut „Kuschelfisch“ schreit, obwohl es langsam los geht. Die Mutter tut mir noch fast leid und ist sichtlich gestresst, denn Klein-Tanja quengelt weiter.

Eine freundliche Dame seitens der Veranstalter weist noch einmal nett aber bestimmt darauf hin, dass man sich hier in einer Theatervorstellung befinde, Essen und Trinken also untersagt seien. Soweit so gut. Es geht los. Christoph Buchfink entführt die Zuschauer in die grüne Blattwelt und macht sie mit den winzigen Bewohnern auf den Blättern bekannt, die alle ihrem großen Flug im Herbst entgegen fiebern. Er baut Spannung auf, zieht die Zuschauer in seinen Bann, und da raschelt die erste Tüte. Irgendwann verlässt der Künstler seine Rolle und sagt es direkt: „Könnt ihr das mal wegpacken? Das nervt tierisch.“ Oh man, dreiste Kinder, so denke ich noch. Da packt Klein-Tanjas Mutter auch aus: Orangensaft und Kekse. „Mag kein Kekse!“, schreit Klein-Tanja auch gleich los. Dann immer im Wechsel mit „Kuschelfisch! Wo mein Kuschelfisch?“. Ich schwanke zwischen Fremdschämen und Entrüstung. „Es stört wirklich“, sage ich irgendwann, nachdem mein Kind auch schon „Pscht“ zischt. Die Mutter sagt dann auch: „Tanja, hör auf, sonst müssen wir gehen!“ Super Plan. Sie sagt es aber nur, das ultrasanft und so 100 mal, ohne eine Aktion folgen zu lassen. Die Moral von der Geschicht`: Ruhe hast du auch mit Keksen nicht.

Warum können Kinder nicht mal 40 Minuten ohne Essen und Trinken sein? Warum muss man anderen den Theatergenuss zerstören? Wie kann man von Kindern erwarten sich an Regeln zu halten, wenn man es als Erwachsener nicht tut? Fragen, die wir uns ab und an stellen sollten. Ehrlich. Liebe Eltern: Seid mal richtig wild und entschlossen und  lasst die Trinkflaschen und Reiswaffeln endlich zu Hause, oder wenigstens draußen. Ihr schafft das schon!