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Nummern gegen Kummer

 

Allen Erstklässlern einen tollen ersten Schultag!

 

Unser Tipp für's Wochenende: Schüler-Bahnrenntag um den EAM-Cup

Erfolgreich waren die Nachwuchssportler der Rennrad-Sparte vom Tuspo Weende in dieser Saison schon oft, jetzt starten sie mittags am 12.08. 2017  auf der eigenen Radrennbahn im Sandweg in Göttingen. Junge Hobbyfahrer der Altersklassen U11-U15 und Bambinis sind ebenfalls eingeladen, ein erstes Rennen zu fahren oder auch erst einmal zuzuschauen. Spannend wird es auf jeden Fall!

 

Noch mehr Wochenende: Beim Kindernachmittag in der Ethnologischen Sammlung

Dieses mal mit dem Thema „Was macht ein Museum? Von A wie Anschauen bis Z wie Zeigen“ für Kinder ab 10 Jahren
Samstag, 12.08.2017, von 14:30-16:30 Uhr.
Ethnologische Sammlung der Uni Göttingen (Theaterplatz 15).

Kosten: 4 Euro pro Kind.
Teilnehmerzahl begrenzt: Anmeldungen bis 11.08.17 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter 0176-61400444 (ggf. bieten wir einen Zusatztermin von 10.30-12:30 Uhr an!)

Leitung: Jens Matuschek und Hannah Feder

 

Märchenhaftes mit Bustransfer

Sie ist eine Besonderheit der Region mit langer Tradition. Die Waldbühne in Bremke. Jedes Jahr wird eine Märchenproduktion unter freiem Himmel aufgeführt und das ist auch für Wiederholungstäter immer wieder ein besonderes Erlebnis. Am 30. Juli 2017 beginnt die zweite Saisonhälfte für das diesjährige Stück: "Das große Märchenallerlei". Wer nicht weiß, wie er nach Bremke kommen soll, kann nun ein Angebot des Blicks und des Busunternehmens Scheithauer-Reisen nutzen. Für 9,99€  (Kinder 4-12 Jahre) und 14,99€ (Erwachsene) gibt es an zwei Terminen eine Busfahrt von und nach Göttingen, Duderstadt oder Gieboldehausen, die Eintrittskarte sowie zwei (für Kinder) oder drei (für Erwachsene) Wertmarken, die an den Ständen vor Ort eingelöst werden können. Das Angebot gilt am 30. Juli und am 6. August. Anmeldungen unter 05527-983033.

Aschenputtel

Für alle anderen gilt: Jeden Sonntag um 15 Uhr ist Märchenzeit! (30.7. bis 17.9.!)

 


Einfall statt Abfall - Kunst aus Müll

Ein Ferienangebot für Grundschulkinder

Ist Müll wirklich Müll, oder kann in den weggeworfenen Objekten Kunst versteckt sein? Was werfen wir weg? Aus welchem Material ist es? Wozu wird es verwendet? Und was könnte es darstellen? Unter diesem Motto bietet die Kunstvermittlung des Kunstvereins in Kooperation mit dem Nachbarschaftszentrum Grone in den Sommerferien einen Workshop für Grundschulkinder an. Dazu können sie eigene Fundstücke und Dinge, die nicht mehr gebraucht werden, mitbringen, um daraus etwas neues Künstlerisches zu erschaffen. Ein Besuch der Ausstellung von Anna McCArthy im Künstlerhaus Göttingen dient zur Anregung

Der Workshop findet vom 4.-6. Juli 2017 jeweils von 11:00-14:00 Uhr im Nachbarschafts-zentrum in Grone, Deisterstraße 10, statt. Anmeldung persönlich im Nachbarschaftszentrum oder unter Tel. 0551-73848120

 

Die Kinderzimmer-Kolumne im Sommer:

Das Sommerloch - gestern und heute

„Hallooooo – Leute, es sind Ferien, alle machen blau von Flensburg bis nach Oberammergau….“

Sie klingt mir noch im Ohr, diese Hymne einer Kindheit in den 80er Jahren, als das Ferienprogramm des ZDF die schönste Zeit des Sommertages einläutete. Von 1979 bis 1989 erfreuten wir uns an der Biene Maja, den Schlümpfen, Sindbad, den fünf Freunden, Flipper und vielen anderen Perlen des öffentlich-rechtlichen Unterhaltungsformats für Kinder. 3 Stunden Kinderfernsehen am Tag! Das Ferienprogramm des ZDF war sicher klasse für uns Kinder – aber auch ein Geschenk an die Eltern. Diese Tage, an denen die komplette Nachbarschaft verreist, das Wetter freibaduntauglich und der Familienurlaub noch Wochen entfernt war, hätten so langweilig sein können. Aber stattdessen freute sich das Kind der 80er den ganzen Vormittag auf den Nachmittag, um dann für Stunden regungslos vor dem Fernseher zu verbringen. Eltern mussten keine Verabredungen oder Betreuung organisieren. Kritische Stimmen zum Fernsehkonsum ? Die waren erst in den 90er Jahren zu hören.

Im Jahre 2017 in einer schönen Universitätsstadt in Südniedersachsen kennen die Schulkinder ein anderes Ferienprogramm. Die Stadt bietet Tagesbetreuung, Fahrten, Kurse, Aktionen und viele Sportangebote. Die Vereine ebenso. Und meine Kinder nutzen das gern. Bei den Mach-Mit-Aktionen, Feuerwehrbesichtigungen und Sportcamps sind sie treue Kunden. Die meisten ihrer Freunde sind ebenso untergebracht oder sind während der Ferien im Hort betreut, wo auch ein tolles Programm läuft. Manchmal denke ich, dass ich das als Kind auch gerne in den Sommerferien mitgemacht hätte. Eine neue Sportart ausprobieren, neue Freunde kennenlernen. (Und ja, in den 80ern gab es das auch, aber nicht in diesem Umfang, und nicht so, dass es fast alle Familien nutzten, es war eher eine Ausnahme.) Andererseits finde ich, dass der Kinderferienalltag der Gegenwart damit total überorganisiert ist. Mit der Anmeldung zum geplanten Erlebnis sind zusätzlich auch wieder Kosten verbunden (die die Fernsehgebühren des vor-vor-vorletzten Jahrzehnts bei weitem übersteigen). Meistens muss man den Nachwuchs wieder irgendwo hinfahren. Und spontan ist dann sowieso nichts mehr möglich.

Es gibt ein Kinderrecht auf Spiel, Freizeit und Erholung. Wie das in den Sommerferien ausgestaltet wird, bleibt jeder Familie selbst überlassen. In der ersten Ferienwoche haben meine Kinder ohne Plan und Programm wichtige Erfahrungen gemacht: Es sind gar nicht alle im Urlaub oder in der Ferienbetreuung. Rumgammeln ist toll. Und auch mal langweilig. Kinderfernsehserien aus Mamas und Papas Kindheit gibt es auf DVD. Und die sind sogar echt spannend.

Erfahrungen der Eltern: Geht doch! Den Kindern geht es gut, das Haus steht noch, auch ohne Daueranwesenheit der Erziehungsberechtigten. Kurzzeitig erhöhter Fernsehkonsum hat nicht zu ADHS oder Übergewicht geführt.

Ab nächster Woche sind die Kinder dann tagsüber im Feriensportkurs. Die 80er sind vorbei.

 


Georg Friedrich Händel - für Kinder von Kindern erklärt

In Göttingen ist den meisten älteren Kindern der Name Georg Friedrich Händel ein Begriff, denn seit vielen Jahren begleitet ein buntes Familienprogramm die Internationalen Händel-Festspiele. Für alle, die zur Vorbereitung auf die kommenden Festspiele noch Informationen und Inspiration suchen, gibt es seit 2014

www.haendel4kids.de   

Viel Wissenswertes über Barockmusik und den großen Barockkomponisten ist hier zu finden. Zudem gibt es einen spannenden Blog, der von Göttinger Grundschülern erstellt wird, die sich mit dem Thema eingehend beschäftigen - Tonbeispiele inklusive. Hier wird gezeigt, dass alte Musik auch jungen Menschen Spaß macht.